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Deutschlands fünf schönste Wanderwege

Deutschlands fünf schönste Wanderwege

Wenn die Blätter der Bäume sich verfärben, die Temperaturen sinken und die Sonne an Kraft verliert, dann beginnt wieder die Hochsaison für Wanderer. Immer mehr Menschen schnüren die Wanderschuhe und nutzen selbst eher ungemütliche Tage um den Körper fit zu halten und die Natur zu erkunden. Dafür muss man nicht weit reisen, ist Deutschland doch von unzähligen traumhaften Wanderrouten durchzogen. Manche sind so bekannt, dass es sich hier wie auf der Autobahn staut. Andere sind unbekannte Perlen, die man fast ganz für sich alleine hat. Wir haben die fünf schönsten Wanderwege Deutschlands zusammengestellt und geben grundlegende Tipps für ein rundum gelungenes Wandererlebnis.


Hochuferweg auf Rügen

Die Ostseeinsel Rügen ist bekannt für ihre Kreidefelsen, die sich entlang der Küste erstrecken und meist dicht bewaldet sind. Rund um den Königsstuhl erstreckt sich mit dem Nationalpark Jasmund einer der wenigen Nationalparks Deutschlands. Das er zum unesco-weltnaturerbe gehört unterstreicht, wie bedeutsam dieser Ort ist. Denn hier gibt es noch die alten, fast unberührten Buchenwälder, die vor 4.000 Jahren den ganzen Kontinent durchzogen und heute fast mit der Lupe gesucht werden müssen. Die Buchenwälder auf Rügen zählen zu den letzten unversehrten Wäldern Europas und haben eine ganz besondere Magie.


Genau durch diese Wälder, immer entlang der Kreideküste, führt der Hochuferweg. Der malerische Weg führt von Sassnitz bis zum Königsstuhl oder bis nach Lohme. Mit acht bis dreizehn Kilometern ist er optimal für einen Tagesausflug. Auf der Tour eröffnen sich immer wieder imposante Ausblicke auf die Kreidefelsen, die Ostsee und das Waldmeer. Höhepunkt ist die Victoriasicht am Königsstuhl. Hier befindet sich auch das sehenswerte Nationalparkzentrum, in dem man mehr über die Flora und Fauna der Welterberegion lernen kann und die zu einer Rast einlädt.


Wandertipp 1: Auf die Socken kommt's an

 Dass man beim Laufen und Wandern aufs richtige Schuhwerk achten muss, weiß mittlerweile jeder. Dass aber auch die Socken eine entscheidende Rolle spielen wird häufig vernachlässigt. Dabei sorgen gerade nahtfreie und stützende Wandersocken für unbeschwertes Wandervergnügen. Sie beugen unter anderem Blasenbildung und Muskelkater vor. Außerdem ist der Tragekomfort im Vergleich zu herkömmlichen Socken deutlich größer.


Der Moselsteig

 Obwohl erst 2014 eröffnet, hat sich der Moselsteig innerhalb kürzester Zeit zu einem der beliebtesten Weitwanderwege in Deutschland entwickelt. Er misst insgesamt 365 Kilometer und ist in 24 Etappen unterteilt. Der Moselsteig beginnt in Perl an der Obermosel und führt unter anderem über Trier, Bernkastel-Kues, Zell und Cochem bis zum Zusammenfluss von Rhein und Mosel in Koblenz. Auf dem Weg liegen also nicht nur malerische Ortschaften, sondern auch diverse Sehenswürdigkeiten wie die Porta Nigra, die Reichsburg Cochem und die Festung Mont Royal.


Seit seiner Eröffnung hat der mitunter anspruchsvolle Moselsteig diverse Preise und Auszeichnungen eingefahren. Da er von Anfang an nach den Kriterien des Deutschen Wanderverbandes geplant wurde, handelt es sich um einen Prädikatswanderweg, der das Gütesiegel "Qualitätsweg Wanderbares Deutschland" erhalten hat. Noch vor der Eröffnung wurde er als "Leading Quality Trail - Best of Europe" ausgezeichnet.


Wandertipp 2: Fußpflege für strapazierte Wanderfüße

 Neben guten Wandersocken ist Hirschtalg ein weiterer Tipp gegen Blasen an den Füßen. Die für kleines Geld in jeder Drogerie erhältliche Creme überzieht den Fuß mit einem Schutzfilm, der Blasen, Druckstellen und anderen unerwünschten Erscheinungen vorbeugt. Dafür sollten die Füße morgens und abends ordentlich mit dem Hirschtalg eingeschmiert werden. Zur Vorbereitung auf längere Wanderungen gern auch einige Tage im Voraus.

Wanderschuhes Kaizen Wandern Wald Deutschland

Sauerland Waldroute

 Für viele ist Wandern erst Wandern, wenn es auch durch den Wald geht. Und wo könnte man diesen intensiver erleben als im Sauerland, einer der waldreichsten Gegenden Deutschlands? Die Sauerland Waldroute führt auf 240 Kilometern von Iserlohn nach Marsberg und verläuft dabei durch abwechslungsreiche Wälder, die nicht nur mit den Jahreszeiten ihr Gesicht verändern.


Weite Teile führen durch den Naturpark Arnsberger Wald, der im Norden vom größten See Nordrhein-Westfalens begrenzt wird. Der Möhnesee eignet sich perfekt für eine Erfrischung an heißen Sommertagen. Viele Wanderer bleiben hier gleich mehrere Tage und genießen die vom Massentourismus verschonte Region mit ihrer vielfältigen Landschaft. Zumal man hier zu zahlreichen gemütlichen Tageswanderungen aufbrechen kann.


Wer die gesamte Waldroute begehen möchte, der kann dies in 16 Etappen tun. Zahlreiche Zu- und Rundwege ergänzen den Hauptweg, der immer erlebnisreich aber nie überfüllt ist. Gastronomen und Hoteliers entlang der Waldroute laden zur Einkehr und zur Übernachtung ein.


Wandertipp 3: Wanderstöcke für einen sicheren Gang

 Die einen schwören auf Wanderstöcke, die anderen halten wenig davon. Fakt aber ist, dass die meisten sie noch gar nicht ausprobiert haben. Dabei erleichtern sie das Wandern enorm, schon allein weil sie mehr Halt und Stabilität geben. Das macht sich vor allem auf unwegsamem Gelände und bei steilen Abstiegen bemerkbar. Wer sich für Wanderstöcke aus Carbon entscheidet, der hat kaum Zusatzgewicht zu tragen.


Europäischer Wasserscheideweg

Der Europäische Wasserscheideweg verläuft westlich von Nürnberg von Ansbach nach Schnelldorf. Die runde 100 Kilometer sind in fünf gemütlichen Tagestouren auch für Wandereinsteiger gut zu bewältigen. Die Steigungen sind moderat, die Aussichten grandios. Als dreifach ausgezeichneter "Qualitätsweg Wanderbares Deutschland" besteht der Wanderweg zu einem Großteil aus naturnahen Wegen, die das Naturerlebnis mit all ihren Vor- und Nachteile unterstützen. Nur kleine Abschnitte führen über befestigte Straßen und Wege.


Das Besondere am Wasserscheideweg ist, dass er die Zuflüsse zum Atlantik (über die Nord- und Ostsee) sowie zum Mittelmeer und zum Schwarzen Meer trennt. In dieser Region entscheidet sich also, ob ein Bach zur Donau oder zum Rhein fließt. Manchmal entscheiden nur wenige Meter darüber. Ein ganz besonderes Naturschauspiel, das im Naturpark Frankenhöhe bewundert werden kann, durch den der Europäische Wasserscheideweg führt. Und so müssen auch die Wanderer so manchen kleinen Bach überwinden.


Wandertipp 4: Wanderrucksack richtig packen

 Wer auf mehrtägigen Touren mit einem größeren Wanderrucksack unterwegs ist, der sollte darauf achten, dass dieser richtig gepackt ist. Das betrifft insbesondere die Gewichtsverteilung. Schwere Sachen gehören direkt auf den Boden des Rucksacks und sollten sie entlang des Rückens erstrecken. Nach außen hin sollten die Dinge immer leichter werden. Die optimale Gewichtsverteilung sorgt dafür, dass der Rucksack bequem getragen werden kann, ohne das Gleichgewicht zu verlieren oder Rückenschmerzen zu bekommen.


Rotweinwanderweg durch das Ahrtal

 Wandern und Genuss gehören einfach zusammen, dass beweist kein Wanderweg besser als der bereits 1972 eröffnete Rotweinwanderweg. Auf 35 Kilometern führt er durch die Weinberge des Ahrtals und ist deshalb besonders im September und Oktober stark frequentiert. Die meiste Zeit verläuft die Route auf asphaltierten Wegen, die von den Winzern auch als Wirtschaftswegen benutzt werden. Demnach ist keine spezielle Wanderausrüstung nötig, während der Weinlese können Abschnitte jedoch auch gesperrt sein. Angesichts der Menschenmassen macht es mittlerweile mehr Sinn den Weg außerhalb der Weinlese zu begehen. Wein kann hier auf jeden Fall das ganze Jahr über genossen werden.


Die gut ausgeschilderte Route führt von Altenahr über Mayschoß, Rech und Dernau zur Felsformation Bunte Kuh bei Walporzheim. Der Weg führt zum ehemaligen Kloster Marienthal, zur Dokumentationsstätte Regierungsbunker, zur Römervilla bei Ahrweiler und zur Gedenkstätte am Silberbergtunnel. Ziel ist der Bahnhofsplatz von Bad Bodendorf. Unterwegs ergeben sich immer wieder schöne Aussichten auf das von Weinbergen geprägte Umland. Viele Winzer bieten gemütliche Einkehrmöglichkeiten.


Wandertipp 5: Die optimale Verpflegung

Weil der Körper während längerer Wanderungen kontinuierlich Energie verbraucht, benötigt er kohlenhydratreiche Nahrung, um den weiteren Weg problemlos bewältigen zu können. Statt großer Mahlzeiten sind kleine Snacks vorzuziehen, die den Magen weniger belasten. Dazu gehören beispielsweise Obst und Gemüse sowie Protein- und Energieriegel. Das Wurstbrot ist natürlich auch erlaubt, braucht aber viel Energie bei der Verdauung. Noch wichtiger als das Essen ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Der Körper schwitzt vor allem im Sommer viel Wasser und viele Salze aus, die über Mineralwasser wieder zugeführt werden sollten.