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Laufratgeber | Teil III Laufkleidung für jedes Wetter

Laufratgeber | Teil III Laufkleidung für jedes Wetter

Nachdem die Füße mit Laufschuhen und Socken perfekt eingekleidet sind, wollen wir uns dem restlichen Körper widmen, bevor wir endlich damit beginnen loszulaufen. Die richtige Kleidung ist wichtig, um im Sommer nicht übermäßig zu schwitzen, im Winter nicht zu frieren und generell um längere Strecken durchzuhalten.

Der Hauptfaktor, der die Laufkleidung beeinflusst, ist natürlich das Wetter. Prinzipiell gilt, dass sich die Kleidung der Jahreszeit und dem Wetter anpassen sollte. Im Sommer trägt man also eher kurze und luftige Kleidungsstücke, während man sich im Winter vor der Kälte schützen muss. Das Problem, dass vor allem im Winter herrscht, ist allerdings, dass man natürlich umso stärker schwitzt, je länger man läuft. Man sollte deshalb die Möglichkeit haben, mit der Zeit Kleidungsstücke abzulegen. Das wird durch das gute alte Zwiebelprinzip möglich.


Das Material ist entscheidend

Bei der Laufkleidung kommt es vor allem auf das Material an. Die typische Baumwolle, die bei der Alltagskleidung zum Einsatz kommt, hat den Nachteil, dass sie die Feuchtigkeit des Körpers aufsaugt wie ein Schwamm und die Fasern sie nicht wieder abgeben. Deshalb greifen Läufer lieber zu Funktionskleidung. Sie ist atmungsaktiv und bleibt deshalb auch beim Schwitzen trocken. Zudem ist der Tragekomfort höher, weil keine nasse Kleidung an der Haut klebt und somit auch nicht scheuert.

Folgend die wichtigsten Kleidungsstücke samt wertvoller Tipps:


Laufhose

Statt mit einer schweren Jeans oder Jogginghose aus Baumwolle los zu joggen, sollte man natürlich auch beim Beinkleid auf einen atmungsaktiven Stoff achten, der nicht an den Beinen klebt. Die Hose sollte einerseits nicht zu stark einschneiden und andererseits auch nicht zu locker sitzen, damit sie bei der typischen Laufbewegung nicht rutscht. Neben ausreichender Bewegungsfreiheit, auch beim Bücken, sollte die Hose keine störenden Nähte haben. Diese können nämlich unter Umständen für Reibung auf der Haut und somit für wunde Stellen sorgen.


Laufshirt

Die größte Schweißbildung erfolgt neben der Stirn unter den Achseln und auf Brust und Rücken. Ein atmungsaktiver Funktionsstoff ist beim Shirt deshalb noch wichtiger als bei der Hose. Ein guter Synthetikstoff sorgt außerdem dafür, dass sich kein unangenehmer Schweißgeruch entwickelt. Gleichzeitig muss das Shirt einigermaßen vor Kälte und Wind schützen, denn auch im Frühjahr und Herbst laufen viele Jogger bereits im kurzen Arm. Shirts gibt es aber natürlich auch langärmlich.

Bei der Auswahl ist eine Anprobe ratsam. Wenn möglich, sollte man mit dem Shirt auch ein paar Meter laufen, denn erst dann zeigt sich, ob es zur Körperform passt. Das Laufshirt sollte die Bewegungsabläufe unterstützen und nicht behindern. Ärgerlich sind T-Shirts, die am Körper wandern und so beispielsweise regelmäßig den Rücken freilegen. An solchen Shirts muss ständig gezogen und gezupft werden, was das Laufvergnügen schmälert.

Nicht vernachlässigt werden darf zudem der Sicherheitsaspekt. Gerade wer am Morgen oder in den Abendstunden läuft, sollte auf auffallende Farben und Reflektoren achten, die von den anderen Verkehrsteilnehmern deutlich besser wahrgenommen werden können. Wer verkehrsreiche Routen bevorzugt, darf daran keinesfalls sparen.

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Laufjacke bzw. Laufweste

Wird das Klima rauer, muss eine Jacke, oder zumindest eine Weste her, damit das Laufen nicht zu einem Infekt führt. Eine gute Laufjacke ist leicht und schützt dennoch vor Wind und Wetter. Nicht zuletzt auch vor Regen, der an der Jacke abprallen und das Laufen somit bei jedem Wetter ermöglichen sollte. Fleece hält zwar schön warm sorgt aber für einen Wärmestau unter der Jacke, der den Läufer noch schnell und intensiver schwitzen lässt. Deshalb auch hier lieber zu einem synthetischen Funktionsstoff greifen.

Wird es während der Joggingrunde doch zu warm, hat eine leichte Weste bzw. Jacke den Vorteil, dass man sie ausziehen und locker um die Hüfte binden kann, wo sie wenig stört. Die Weste ermöglicht zudem, dass Schweiß an Armen und Händen ungehindert verdunsten kann.


Kopfbedeckung

Eine Kopfbedeckung kann sowohl im Sommer als auch im Winter sinnvoll sein. An sonnigen Tagen schützt eine Schirmmütze vor schädlichen UV-Strahlen und sorgt gleichzeitig dafür, dass der Läufer von der Sonne nicht geblendet wird. Da der Körper einen großen Teil der Wärme über den Kopf verliert, wärmt eine Mütze im Winter.


Die Socken

Die Socken sind ein wichtiger Teil des Laufvergnügens. Ein gutes Paar Laufsocken hilft Ihren Füßen, den Schweiß nach außen zu transportieren und die Blasenbildung zu vermeiden. Es ist wichtig, die Größe der Socken sorgfältig zu wählen, damit sie passen und Ihre Füße schützen.

Kompressionsstrümpfe werden mehr und mehr von Läufern verwendet, da sie diese Aufgaben erfüllen und sowohl die Regeneration als auch die Leistung unterstützen. Außerdem halten sie Ihre Muskeln warm, was das Verletzungsrisiko senkt und sie perfekt für den Winter und den Übergang von Hose zu Shorts macht.

Wenn Sie mehr über Laufsocken erfahren wollen, schauen Sie sich unseren vorherigen Artikel an.


Funktionskleidung macht tatsächlich Sinn

Während man vortrefflich darüber streiten kann, ob jeder Rentner zum Spazierengehen eine Funktionsjacke benötigt, machen diese mittlerweile ziemlich weit entwickelten Kleidungsstücke für Läufer tatsächlich Sinn. Vor allem die Feuchtigkeitsaufnahme wird gegenüber der ansonsten verbreiteten Baumwolle extrem reduziert. Das erleichtert letztlich das Training und sorgt dafür, dass Laufen nicht nur bei jedem Wetter möglich ist, sondern auch noch Spaß macht.


 

Dieser Artikel ist Bestandteil des Laufratgebers von Kaizen Sports.

In mehreren informativen Teilen erfahren Sie alles Wichtige und Wissenswerte rund ums Laufen. Lesen Sie jetzt weiter und werden Sie zum Laufprofi!

Alle Teile im Überblick:

  1. Die richtigen Laufschuhe
  2. Die Socken machen den Unterschied
  3. Laufkleidung für jedes Wetter
  4. Aufwärmen – oder doch nicht?
  5. Lauftechnik und Körperhaltung
  6. Motivation statt Schweinehund
  7. Langes Laufen leicht gemacht
  8. Ernährungstipps für Läufer
  9. Laufen als Abnehmstrategie
  10. Tracker, Apps und Co. - Digitale Unterstützung

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