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Laufratgeber | Teil VI Motivation statt Schweinehund

Laufratgeber | Teil VI Motivation statt Schweinehund

Wer sich Anfang des Jahres vornimmt, endlich mit dem Joggen anzufangen, der ist voll motiviert. Man kann es kaum abwarten mit der nächsten Trainingseinheit zu beginnen. Doch spätestens nach ein paar Tagen sinkt die Laune spürbar. Immer mehr Einheiten werden ausgelassen und der innere Schweinehund wird kreativ, wenn es um das Erfinden neuer Ausreden geht. Doch das muss nicht sein. Mit ein paar einfachen Tricks hält man die Motivation auch über Wochen und Monate aufrecht und macht das Laufen so zum festen Bestandteil des Alltags, auf den man irgendwann gar nicht mehr verzichten will und kann.


Laufen in den Terminkalender eintragen

Wichtig ist, dass Laufen als festen Bestandteil in den Alltag zu integrieren. Es macht keinen Sinn darauf zu warten, bis man mal irgendwann Zeit für eine Laufrunde hat. Denn wir haben eigentlich fast immer etwas Besseres zu tun – oder bilden es uns zumindest ein. Deshalb sollte man die Trainingseinheit – so wie jeden anderen Termin auch – in den Kalender eintragen und wie einen festen Termin behandeln. Das heißt: Rufen die Freunde an um gemeinsam ein Bier trinken zu gehen, sollte man konsequent bleiben und das Laufen vorziehen. Hinterher kann man ja immer noch dazu stoßen und das Bier umso mehr genießen.

Automatisch ernster wird der Termin genommen, wenn er nicht nur mit einem selbst stattfindet, sondern man sich wirklich mit einer Person zum Laufen verabredet. Dann sagt man das Lauftraining nicht so leichtfertig ab. Das Joggen im Team oder in der Gruppe hat zudem weitere Vorteile. Vorausgesetzt man hat halbwegs das gleiche Tempo, macht es einfach viel mehr Spaß, quatschend nebeneinander herzulaufen. Plötzlich kommt einem das Laufen gar nicht mehr anstrengend und sportlich vor, sondern vielmehr wie ein Treffen mit Freunden. Die Zeit vergeht deutlich schneller, wenn man sich unterhält.


Gegenseitige Motivation

Außerdem kann man sich zu zweit auch gegenseitig motivieren. Es fällt nicht nur schwerer, den Partner alleine laufen zu lassen, sondern auch Tiefs werden gemeinsam einfacher überwunden. Das fängt schon ganz unterschwellig an, indem man das Tempo unterbewusst leicht anzieht, weil man natürlich mithalten will. Hätte man allein vielleicht längst aufgegeben, treibt einen der interne Wettkampf an. Aufmunternde Worte des Trainingspartners tun ihr übriges. Und das Schönste am gemeinsamen Laufen: Man kann im Anschluss zusammen ein kühles Blondes trinken – natürlich alkoholfrei!

Darüber, ob man sich selbst belohnen sollte, gibt es durchaus unterschiedliche Auffassungen. Jeder weiß, dass Belohnungen irgendwann ihren Reiz verlieren. Das ist sogar bei Gehaltserhöhungen so. Aber gerade am Anfang, wo das Laufen eben noch keine Selbstverständlich ist, kann man sich auf diese Weise durchaus selbst austricksen.


Sich selbst belohnen

Mit der Belohnung sollte man allerdings nicht zu sehr übertreiben. Es muss nicht nach jeder Laufrunde der riesige Eisbecher sein, der die gerade verbrauchten Kalorien dem Körper wieder in doppelter Menge zuführt. Hat man allerdings das Wochenpensum, das man zuvor natürlich genau festgelegt hat, geschafft, dann kann man sich am Wochenende durchaus ein schönes Stück Kuchen gönnen. Es muss aber auch nicht immer etwas zu Essen oder zu Trinken sein. Wie wäre es zum Beispiel mit einer entspannenden Massage oder ein paar Blumen? Nach einem Wettkampf wie einem Marathon darf es durchaus auch mal ein Kurzurlaub sein.

Die Belohnung sollte aber nicht zu zusätzlichem Druck führen. Leichter Druck – wie das Laufen in der Gruppe – kann durchaus hilfreich sein, ist aber vielleicht nicht für jeden die ideale Methode. Man sollte sich bewusst machen, dass Pausen durchaus erlaubt sind. Wenn einem die Puste ausgeht, darf man ruhig mal ein paar Schritte gehen. Wie im Laufratgeber bereits angesprochen, sollte man nur nicht stehen bleiben oder sich gar auf einer Bank ausruhen. Wer sich ungnädig quält und zum Durchhalten zwingt, der wird langfristig keinen Spaß am Joggen haben. Und wenn der fehlt, dann nützen auch die besten Motivationstipps nichts.

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Öfter mal die Strecke variieren

Damit es auch nach den ersten Wochen nicht langweilig wird, sollte man bei der Routenwahl flexibel bleiben. Warum immer die gleiche Tour vor der Haustür? Die Abwechslung sorgt für neuen Reiz. Das kann schon damit beginnen, einfach mal andersrum zu Laufen und die typische Joggingstrecke aus einer anderen Perspektive kennenzulernen. Vor allem wer die Natur mag, wird die Abwechslung zu schätzen wissen. Man kann sich schließlich auch mal ins Auto setzen und zu einem Wald oder See in der Nähe fahren. Dank Google Maps lässt sich eine geeignete Tour im Vorfeld bequem von zu Hause planen.

Egal wie man es schafft sich zu motivieren: Durchhalten ist vor allem in den ersten Wochen entscheidend. Man sagt, dass etwas, dass man etwa sechs Wochen lang regelmäßig tut, nach dieser Zeit zur Routine geworden ist. Das gilt auch fürs Laufen. Ist eine gewisse Schwelle überschritten, lässt der Schweinehund deutlich seltener grüßen. Stattdessen setzt ein anderer Effekt ein: Man fühlt sich schlecht oder hat zumindest ein schlechtes Gewissen, wenn man nicht Laufen gewesen ist. Es gehört eben mittlerweile zum Alltag, genauso wie das Zähneputzen. Das sollte aber natürlich nicht ins andere Extrem abdriften: Wer sich nicht gut fühlt oder krank ist, bleibt bitte zu Hause. Auch der Ruhetag hat seinen Sinn.


Die wichtigsten Motivationstipps zusammengefasst:

  • Einfach mal anfange: Nicht am 1. Januar, nicht nächste Woche und auch nicht morgen. Heute! Schuhe an und los geht's!
  • Öffentlichkeit schaffen: Wer Freunden und Familie erzählt, dass er nun regelmäßig Laufen geht, setzt sich öffentlichem Druck und externer Kontrolle aus. Niemand will schließlich auf Nachfrage zugeben müssen, schon nach drei Tagen das Handtuch geworfen zu haben.
  • Gemeinsam Laufen: Im Team oder in der Gruppe macht es nicht nur mehr Spaß, sondern man fühlt sich auch verpflichtet die Verabredungen einzuhalten. Vor allem aber kann man sich gegenseitig motivieren.
  • Belohnen: Gerade in der Anfangsphase kann man sich mit Belohnungen für erreichte Meilensteine selbst überlisten.
  • Belohnen: Gerade in der Anfangsphase kann man sich mit Belohnungen für erreichte Meilensteine selbst überlisten.
  • Abwechslung: So praktisch die Strecke vor der Tür auch sein mag – hin und wieder sollte man die Tour ändern um neue Erfahrungen zu machen und einfach für Abwechslung zu sorgen.

 

Dieser Artikel ist Bestandteil des Laufratgebers von Kaizen Sports.

In mehreren informativen Teilen erfahren Sie alles Wichtige und Wissenswerte rund ums Laufen. Lesen Sie jetzt weiter und werden Sie zum Laufprofi!

Alle Teile im Überblick:

  1. Die richtigen Laufschuhe
  2. Die Socken machen den Unterschied
  3. Laufkleidung für jedes Wetter
  4. Aufwärmen – oder doch nicht?
  5. Lauftechnik und Körperhaltung
  6. Motivation statt Schweinehund
  7. Langes Laufen leicht gemacht
  8. Ernährungstipps für Läufer
  9. Laufen als Abnehmstrategie
  10. Tracker, Apps und Co. - Digitale Unterstützung

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