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Stressabbau durch Laufen - Warum Joggen nicht nur dem Körper guttut

Stressabbau durch Laufen - Warum Joggen nicht nur dem Körper guttut

Viele Menschen stehen in unserer heutigen Leistungsgesellschaft permanent unter Druck. Ein eng getakteter Terminplan, hohe Anforderungen vom Chef, Haushalt und Familie müssen unter einen Hut gebracht werden. Und dann kommt auch noch der Freizeitstress hinzu. Damit der Stress auf Dauer nicht krank macht, muss jeder eine Möglichkeit finden, um ihn abzubauen. Laufen ist aus mehreren Gründen eine hervorragende Möglichkeit zum Stressabbau.

War Stress früher eine Ausnahmesituation, die dem Körper als Alarmsignal diente, ist Stress heute für viele Menschen eine fast schon alltägliche Begleiterscheinung. Leider handelt es sich dabei nur selten um den positiven Stress, sondern in der Regel um Druck der langfristig krank macht, wenn es nicht gelingt ihn abzubauen.


Stress ist ein Alarmsignal des Körpers

Wenn wir unter Stress stehen, dann steigt der Puls, das Herz schlägt schneller, die Muskeln spannen an und Geist und Körper sind in einem unangenehmen Unruhezustand. Der gesamte Organismus wird in einen Alarmzustand versetzt um sich aufs Überleben vorzubereiten. Früher gab es in Stresssituationen nämlich nur zwei Möglichkeiten: Flucht oder Verteidigung.

Heute stehen wir aber eher selten Feinden gegenüber, vor denen wir flüchten oder mit denen wir kämpfen müssten. Unser Körper verfügt aber nach wie vor über das Alarmsystem namens Stress. Unsere Vorfahren, die früher geflüchtet sind oder gekämpft haben, haben den Stress unmittelbar wieder abgebaut. Wir stauen ihn meist über einen langen Zeitraum an, bis er sich einen Weg nach draußen sucht und wir beispielsweise durch einen Wutausbruch explodieren.


Dauerhafter Stress ist gesundheitsschädlich

Stress ist, wenn wir ihn nicht abbauen, immer nur eine gewisse Zeit aushaltbar. Die permanente Ausschüttung des Stresshormons bringt eine ganze Reihe gesundheitsbedenklicher Nebenerscheinungen mit sich:

  • hoher Blutdruck
  • steigender Blutzucker
  • hoher Puls
  • schnellerer Herzschlag
  • Herz-Rhythmus-Störungen
  • geschwächtes Immunsystem
  • angespannte Muskulatur

Tuen wir nichts dagegen, den Stress in den Griff zu bekommen, dann werden aus diesen temporären Symptomen chronische Krankheiten. So leiden viele Stressgeplagte zum Beispiel unter chronischem Bluthochdruck, Verspannungen und Haltungsschäden. Aber nicht nur der Körper, sondern auch die Psyche leiden. Schlafstörungen, Gereiztheit, Angst- und Unruhezustände sind die Folge. In weiterer Konsequenz kann diese Dauerbelastung zu Herzinfarkten oder Schlaganfälle sowie zu Depressionen führen.

Damit Körper und Geist keinen Schaden nehmen, ist Stressabbau unvermeidlich. Sport ist das mit Abstand effektivste und gesündeste Ventil um Dampf ablassen und den Stresshormonpegel senken zu können. Und das Laufen ist quasi die ursprünglichste Art und Weise. Schließlich ist früher einfach weggelaufen, wer das wilde Tier fürchtete.


Joggen kann jeder, hier und jetzt

Auch heute noch gibt es viele gute Gründe zu Joggen. Man braucht dafür keine Geräte, muss nicht bis zum Mannschaftstraining warten und benötigt auch sonst keine besonderen Bedingungen. Zum Laufen braucht es nur ein paar geeignete Schuhe und eine Haustür, aus der man heraustreten kann. Schon geht's los.

Wer Stress reduzieren will, der sollte mindestens jeden zweiten Tag eine halbe bis eine ganze Stunde laufen. Mit ein wenig Optimierung des Tagesablaufs bekommen das selbst diejenigen hin, die eigentlich kein freies Zeitfenster mehr im Terminkalender sehen. Wer sich etwas früher aus dem Bett quält, kann die Sporteinheit noch vor dem Job absolvieren und muss nichts von seiner Freizeit nach Feierabend einbüßen. Aber auch die Mittagspause eignet sich gut um die Laufeinheit unterzubringen.

Was anfangs noch Überwindung kostet, wird schnell zum unverzichtbaren Bestandteil des Alltags. Für manche sogar zu positiven Sucht. Denn natürlich wirkt sich der dauerhaft gesunkene Stresspegel auch positiv auf das Wohlbefinden aus. Noch wichtiger ist aber, dass Laufen gegen Stress resistent macht.

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Trainierte Läufer sind stressresistent

Obwohl das Herz durch die körperliche Anstrengung während des Joggens natürlich erst einmal mehr leisten muss als im Ruhezustand, ist genau das die Basis dafür, dass es später viel weniger arbeiten muss. Denn ein trainiertes Herz schlägt langsamer als ein untrainiertes und pumpt gleichzeitig trotzdem deutlich mehr Blut durch den Körper. Es arbeitet also effizient und ökonomisch.


Beispiel

Ein Mann hat vor dem regelmäßigen Lauftraining einen Ruhepuls von 70 Schlägen in der Minute. Durch das Training kann er diesen nach einigen Monaten auf 50 Schläge dauerhaft absenken. Damit erspart er sich 1.200 Schläge in der Stunde. Das sind während eines durchschnittlichen Arbeitstages rund 10.000 Schläge weniger. Über den ganzen Tag verteilt sogar rund 29.000 Schläge, die das Herz weniger zu leisten hat.


Hinzu kommt, dass regelmäßiges Laufen das Nervensystem beruhigt. Die körperliche Anstrengung führt zu mehr Tiefschlafphasen und damit insgesamt zu einer besseren Schlafqualität, die unter anderem ein Faktor ist, warum wir uns fitter und gesünder fühlen, wenn wir Sport treiben. Vorbei die Zeiten der schlaflosen Nächte, die uns am nächsten Tag kraft- und antriebslos gemacht haben und dem Stress noch mehr Angriffsfläche boten.


Langsam steigern, regelmäßig trainieren

Aber Achtung: Laufen ist nur dann ein guter Stresskiller, wenn wir es richtig anstellen. Gerade hochmotivierte Neueinsteiger übertreiben es häufig, überanstrengen sich, verlieren die Motivation und erhöhen ihren Stresslevel letztlich, statt ihn zu reduzieren. Laufanfänger sollten sich ganz langsam steigern. Es reicht vollkommen aus, wenn man die 30 bis 60 Minuten am Stück in ein paar Monaten durchhält. Laufpausen gehören dazu und werden mit der Zeit weniger.

Wichtig ist es sein ganz persönliches Wohlfühltempo zu laufen. In der Regel sollte der Puls zwischen 65 und 75 der maximalen Herzfrequenz liegen. Anfänger sollten häufiger auf die Pulsuhr schauen als trainierte Läufer. Ihnen gibt der Wert eine gute Einschätzung dafür, ob sie noch im gesunden Rahmen trainieren oder doch eher Stress aufbauen statt abzubauen.

Stress setzt in uns Energie frei, die uns krank macht, wenn wir sie nicht abbauen. Beim Sport jedoch können wir diese überschüssige Energie verbrauchen. Obwohl wir uns danach platt und kaputt fühlen, sind wir glücklich, weil der Körper Glückshormone ausschüttet. Man kann dem Stress also im wahrsten Sinne des Wortes einfach davonlaufen.

Psyche hat Zeit zu entspannen

Während wir beim Laufen körperlich aktiv sind, tritt die Psyche in den Hintergrund und unser Geist hat Gelegenheit zur Ruhe zu kommen, obwohl der Körper gerade Höchstleistungen vollbringt. Probleme, Ängste und Zweifel sind wie weggeblasen. Der Kopf ist frei. Der Geist kann sich entspannen.

Wer regelmäßig Stress abbaut, der ist viel ausgeglichener und gelassener. Harmonie statt Gereiztheit machen sich breit, der Körper ist voller Glücks- statt Stresshormone. Trainierte Läufer zeichnen sich deshalb dadurch aus, dass sie sich nicht so schnell aufregen, Probleme gelassen und lösungsorientiert angehen und mit Belastungen aller Art einfach entspannter umgehen. Stress entsteht somit weniger schnell als bei Menschen die keinen Sport treiben und damit kein Ventil zum Druckausgleich haben.


Regelmäßigkeit ist der Schlüssel zum Erfolg

Damit Joggen eine Langzeitwirkung auf unseren Stresshaushalt hat und uns dauerhaft effektiv vor stressbedingten Erkrankungen schützt, ist Regelmäßigkeit entscheidend. Lieber jeden zweiten Tag eine kleine, entspannte Laufeinheit statt einmal am Wochenende alles nachholen zu wollen, wofür man während der Woche angeblich keine Zeit hatte.

Wer gesund bleiben will, muss manchmal auch egoistisch sein und die eigenen Interessen in den Vordergrund rücken. Der Chef, die Familie und die Freunde werden über kurz oder lang davon genauso profitieren wie man selbst. Denn wer will schon einen Mitarbeiter, der unterdurchschnittliche Leistungen bringt und ständig krank ist. Oder einen Partner der stets gereizt, unausgeglichen und unglücklich ist? Laufen macht Sie nicht nur fit, sondern auch zu einem besseren Menschen. Probieren Sie es aus!


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