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Wanderratgeber | Teil III Warum Wandersocken den Unterschied machen

Wanderratgeber | Teil III Warum Wandersocken den Unterschied machen

Während auf die Wahl der richtigen Wanderschuhe noch verhältnismäßig viele Wanderer Wert legen, erhalten die Socken relativ wenig Aufmerksamkeit. Dabei haben diese als Bindeglied zwischen Fuß und Schuh einen hohen Einfluss auf den Wanderkomfort sowie die Blasenbildung. Wir erklären Ihnen, was bei guten Wandersocken zu beachten ist.


Wandersocken sind speziell auf die Bedürfnisse von Wanderern zugeschnitten. In erster Linie bedeutet das, dass sie so konzipiert wurden, dass man darin über einen langen Zeitraum bequem gehen kann. Denn im Alltag sitzen die meisten Menschen den überwiegenden Teil oder sie haben einen ziemlich begrenzten Bewegungsradius. Beim Wandern jedoch werden über Stunden lange Distanzen zurückgelegt. Der Fuß ist immer in Bewegung.


Flache Nähte und hohe Elastizität

Spätestens nach einer Stunde machen sich unpassende Socken auf einer Wanderung bemerkbar. Ihre Nähte erzeugen Druck und Reibung, was beides für unangenehmen Blasen an den Füßen sorgen kann. Durch das Schwitzen saugen zum Beispiel Bauwollsocken die Feuchtigkeit auf und halten den Fuß feucht, was nicht nur den Halt vermindert, sondern ebenfalls zu Blasenbildung führen kann.

Wandersocken sind deshalb möglichst arm an Nähten. Weil diese sich aber selten komplett vermeiden lassen, achten die Hersteller darauf, dass sie möglichst fein sind und als solche nicht hervorstehen. Vor allem eine flache Zehennaht ist entscheidend, da hier am schnellsten Blasen entstehen. Wichtig ist zudem eine gute Elastizität des Materials, damit die Wandersocken faltenfrei am Fuß anliegen und einen hohen Tragekomfort garantieren.

Wandern Wandersocken reisen

Schafswolle statt Baumwolle

Wie bereits angedeutet, sind Bauwollsocken für Wanderungen eher ungeeignet. Besser ist Schur- bzw. Schafswolle. Sie hat die Fähigkeit, den Fußschweiß nach außen und damit vom Fuß weg in den Schuh zu transportieren. So bleibt der Fuß auch über Stunden trocken. Außerdem hat Schafswolle eine gute Wärmeeigenschaft, weshalb sie vor allem im Winter die erste Wahl ist. Selbst nasse Füße werden noch gewärmt.

Auch Synthetik ist bei Wandersocken verbreitet und hat ebenfalls die Eigenschaft, Feuchtigkeit nach außen zu transportieren statt zu speichern. Weil das Material weniger stark wärmt, wird es eher im Sommer getragen.


Merinowolle ist atmungsaktiv und geruchsneutralisierend

Viele Wandersocken vereinen sowohl Schurwolle als auch Synthetik. Am besten sind aber Wandersocken, die auf Merinowolle setzen. Das ist eine besonders feine Wolle vom Merinoschaf. Sie ist sehr atmungsaktiv und zugleich geruchsneutralisierend. Außerdem zeichnet sich der nachwachsende Rohstoff durch seine Nachhaltigkeit und Langlebigkeit aus. Wir von Kaizen Sports setzen deshalb ausschließlich auf die hochwertige Merinowolle, die von erfahrenen Wanderern bevorzugt wird.

 

Wandersocken sind mit Abstand der günstigste Bestandteil der Wanderausrüstung, machen für kleines Geld aber einen riesen Unterschied. Probieren Sie es aus!

 

 

Dieser Artikel ist Bestandteil des Wanderratgebers von Kaizen Sports.

In mehreren informativen Teilen erfahren Sie alles Wichtige und Wissenswerte rund ums Wandern. Lesen Sie jetzt weiter und werden Sie zum Wanderprofi!

Alle Teile im Überblick:

  1. Die richtigen Wanderschuhe
  2. Wanderschuhe schnüren, einlaufen und pflegen
  3. Warum Wandersocken den Unterschied machen
  4. Blasen beim Wandern vermeiden
  5. Wanderrucksack auswählen, packen und einstellen
  6. Wanderstöcke – nutzlos oder sinnvoll?
  7. Gute Wanderkleidung erhöhte den Komfort
  8. Wanderproviant – genussvolle Stärkung
  9. Gesund wandern
  10. Die besten Wander-Apps
  11. Wandertipps für Pilger
  12. Wandern im Winter und im Schnee

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